Kalaris sind traditionelle südindische Ausbildungsstätten, in denen seit Jahrhunderten unter anderem Kampf- (Kalarippayat) und Heilkunst (Kalari Chikitsa) unterrichtet und praktiziert werden.
Chikitsa bedeutet Therapie. Die Kalaritherapie ist entstehungsgeschichtlich auf die Erfahrungen der Kampfkünstler zurückzuführen. Durch die Notwendigkeit, Verletzungen behandeln zu können, entwickelten die Kampfkünstler eine komplexe Therapieform, spezialisiert auf die Behandlung des Bewegungsapparates.
In der Physiotherapie findet die Kalari Therapie vor allem zur Behandlung traumatischer Verletzungen und Folgen von Fehl- oder Überlastungen Anwendung. Die therapeutischen Anwendungen umfassen spezielle, aufeinander abgestimmte Massage- und Mobilisationstechniken, therapeutische Übungen sowie thermo- und phytotherapeutische Anwendungen. Ein wichtiger Aspekt der Kalari Therapie ist die Marma Therapie - Therapie der vitalen Punkte und Gefäßbahnen. Sie werden im Speziellen behandelt, um Blockaden zu beheben, die die Gesundheit auf den verschiedenen Ebenen des Seins negativ beeinflussen können.
Die Kalari Therapie bietet damit:
* weitreichende Therapiemöglichkeiten im orthopädischen, neurologischen, psychosomatischen und systemischen Bereich
* Präventionsmöglichkeiten zur individuellen Gesundheitspflege
Behandlungsformen der Kalari Therapie:
Lokale Massage
Kizhi – Lokalbehandlung mit dem Kräuterbeutel
Marmani Pathi – Harzauflage, -bandage
Kadi Vasti – äußerer „Ölauflauf“
Kalari Uzhichil - Ganzkörper Ölmassage mit Händen oder mit Füßen gegeben
Shiro Dhara – Stirnguss incl. Einleitender Kurzmassage
Torils – therapeutisches Kalari Übungsprogramm
Kalarippayat – Kampfkunst Training (mit und ohne Waffen -Söcke, etc.-)
PREISE
KALARIPAYATT VORFÜHRUNG IN INDIEN
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